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Sticky Tofu mit Quinoa

WENN ES EINE DISKUSSION GIBT DIE ICH IN MEINEM LEBEN NICHT MEHR FÜHREN WILL, DANN IST ES DIE OB TOFU NUN DER TEUFEL IST ODER NICHT!

Und ich mach das Ganze jetzt noch nicht allzulange! 
Aber wenn es um Tofu geht gibt es die wildesten Behauptungen. Schlecht für die Umwelt und vor Allem schlecht für dich! Da bleibst du doch lieber beim guten, alten Hack, das tut dir und deinem Körper gut. Und ausserdem schmeckt Tofu doch eh total fade und langweilig, das kann dir doch nicht ernsthaft schmecken?
Und um genau diesem Ärgernis endlich ein Ende zu setzen habe ich hier das perfekte Rezept für alle die nicht glauben können, dass Tofu tatsächlich schmecken kann.
Denn dieses Rezept ist einfach super lecker und so gar nicht langweilig oder fade.

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Ich persönlich finde dieses Essen spricht für sich und es sollte nachher keine Frage mehr sein ob Tofu nun yay oder nay ist. Trotzdem wird es wohl noch die ganz hartnäckigen Skeptiker geben, die aus dem hintersten Eck ihres Hirns ein Bildchen von Faktastisch rauskramen und dann kommen Argumente wie die folgenden:

– Aber Tofu ist ja ganz schlecht für den Regenwald, da wird viel Wald gerodet um Soja anzubauen!

– Tofu ist ja wirklich super schlecht für deine Gesundheit, die ganzen Hormone die dieses Zeug enthält, davon wachsen dir Brüste! (…Was zu Hölle??)

Und diese Argumente gilt es nun zu widerlegen, deshalb nochmal langsam und zum Mitschreiben:

– Zum Thema Regenwald: Ja! Wegen dem Sojaanbau wird sehr viel Regenwald gerodet und das ist erstmal keine coole Sache, das stimmt natürlich. Erwiesen ist jedoch auch, dass ca.70-75% des gesamten Sojas aus dem Regenwald für Tierfutter verwendet wird. Und das ist doch irgendwie eine ziemlich ineffiziente Herangehensweise, wenn man sich überlegt, dass man doch viel mehr hungrige Mäuler satt bekäme wenn man das Soja direkt verezehren würde und nicht den langen Weg über das Tier nimmt.

– Thema Gesundheit/Hormone: Dass einem nun von Soja Brüste wachsen sollen ist ein lustiges Gerücht, das mal zu allererst. Soja enthält sekundäre Pflanzenstoffe die wohl sehr dem Hormon Östrogen ähneln und so war das Gerücht geboren und hat sich heiter verbreitet. 

Also seid beruhigt euch wachsen keine Brüste nachdem ihr dieses Rezept ausprobiert habt. 
Ihr habt sogar einige gesundheitliche Vorteile von eurem Tofuverzehr. Tofu ist gerade für Veganer eine tolle Proteinquelle und hat dabei einen geringen Fettgehalt. Es wird gemunkelt dass der Konsum von Tofu sogar das Risiko von Brust-,Schilddrüsen- und Prostatakrebs senken kann. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren und trägt so zu einem gesunden Herz-/Kreislaufsystem bei.
Also mach dir keine Sorgen und gönn dir diesen richtig leckeren Tofu!

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Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

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ZUBEREITUNG:

– Tofu(400g) auf einem Zewa in ca. 2cm große Stücke reissen. Auf dem Zewa mit 1/2Tl Salz bestreuen und beiseite stellen.

– Quinoa(200g) waschen. 1El Kokosöl in einem Topfzerlassen, Quinoa anbraten (ca.2min), anschließend 1 Tl Salz und 420ml Wasser dazugeben. Den Quinoa für 15min köcheln lassen. Danach mit geschlossenem Topfdeckel ziehen lassen.

– In den Zwischenzeit die Soße vorbereiten. Dazu Reisessig (3El), Erdnussbutter (2El), Sojasoße (2El) und Ahornsirup (2Tl) mit einer Gabel oder einem Schneebesen vermischen. Sollte sich nicht sofort eine homogene Soße ergeben ist das nicht weiter dramatisch, da sie später noch erhitzt wird. Spätestens dann vermengen sich die Zutaten miteinander.

– Erdnüsse (80g) hacken, die Limette ausdrücken und beides zum Quinoa geben.

– Die Kokoschips/flocken (100g) in einer Pfanne (4-5min) und zusammen mit einem weiteren El Kokosöl und 1/2Tl Salz zum Quinoa geben.

– 2El Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Den Tofu darin für ca.10min braten, bis er von allen Seiten gold/braun ist.
Danach auf ein weiteres Zewa zum Abtropfen legen.

– Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden (Den Stil in kleine Würfel schneiden) in die eben benutzte Pfanne geben, mit 1/2Tl Salz bestreuen und für ca.5 min braten. (Am besten zwischendurch einen Deckel auf die Pfanne setzen, so wird er schneller gar.

– Den Brokkoli in eine Schüssel geben und die Pfanne kurz abkühlen lassen.
Die Soße in der Pfanne leicht erhitzen, bis sie leicht klebrig wird. Den Tofu darin wälzen, bis jeder Würfel bedeckt von Soße ist.

– Alles zusammen servieren und dein Tofu-traum ist fertig!

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Julia Schlink

Juleeatsvegan@web.de

Vielen Dank!

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