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Süßkartoffelcurry

PERFEKT FÜR VEGAN-EINSTEIGER

Als ich damals von zuhause ausgezogen bin gab es genau ein Gericht das ich unfallfrei kochen konnte: Curry. Denn Curry ist einfach so unkompliziert und aufwandsbefreit. Eigentlich braucht man in den meisten Fällen lediglich Kokosmilch und Currypulver, dann schmeckt das Ganze schon wunderbar. Mittlerweile weiß ich, Curry ist nicht gleich Curry. Und ich weiß ausserdem, dass das Curry das ich anfänglich gekocht hatte ziemlich fad und geschmacklos war. fettes Danke an meine Freunde, die tatsächlich jedes Mal so getan haben, als hätte ich super gekocht und die Brühe aus Kokosmilch und Curry sei eine Geschmacksexplosion.
Setzt man sich nämlich ein bisschen mit den verschiedenen, zur Verfügung stehenden Gewürzen auseinander, kann Curry die unterschiedlichsten Facetten haben. Ich werde nie müde die verschiedensten Currys auszuprobieren und tatsächlich freut sich mein Freundeskreis immer noch ein bisschen wenn Jule Curry kocht. Zumindest gaukeln sie mir das vor.

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Wenn ich gefragt werde, wie ich dazu kam mich vegan zu ernähren, muss ich immer wieder auf Curry verweisen. Denn Curry war das erste Gericht, bei dem ich gemerkt habe, dass tierische Produkte gar nicht notwendig sind. Im Gegenteil. Es war das erste Gericht das mir gezeigt hat, wie geschmacksintensiv die pflanzliche Ernährung ist. Seit ich vegan koche, habe ich mich das erste Mal so richtig Aromen, Gewürzen und vor allem der gesamten Auswahl an Gemüse und Obst auseinander gesetzt. Tatsächlich steht einem da so viel mehr zur Verfügung als man meint.
In diesem Fall habe ich kein wahnsinnig exotisches Gemüse verwendet. Die Süßkartoffel ist ja mittlerweile auch in Deutschland sehr gängig. Trotzdem kann ich mich nicht erinnern zu meinen Omnivoren Zeiten so viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten in ein Gericht gepackt zu haben. Das kann natürlich eine persönliche Beobachtung sein und gewiss gibt es Leute die sich auch Omnivore sehr gesund und ausgewogen ernähren. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, deutlich mehr Obst und Gemüse und vor allem unverarbeitete Produkte zu essen.

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Was ich an diesem Rezept liebe ist die Dicke der Soße. Da die Süßkartoffel ein ganzes Weilchen angebraten und anschließend gekocht wird, hat die Soße am Ende eine tolle Säumigkeit. Ausserdem ist das Rezept, wie immer wirklich einfach zu kochen. Die einzige Arbeit die man hier hat ist ein wenig Schibbelei am Anfang. Der Rest ist einfach nur ein wenig neben dem Topf stehen und deinem wunderschönen Curry beim Wachsen und Gedeihen zusehen. Und wenn das nicht die pure Entspannung ist, dann weiß ich auch nicht. 

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

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ZUBEREITUNG

DAS SÜßKARTOFFELCURRY:

- Ingwer klein hacken. Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden. Zusammen mit dem Kokosöl und den Gewürzen ca. 7min in einem Topf dünsten.

 

- Die Süßkartoffeln in ca. 1cm große Würfel schneiden. Anschließend zu den Zwiebeln in den Topf geben. Mit 150ml Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel weitere 10min köcheln lassen.

 

- Die Zucchini in geviertelte Scheiben schneiden und zu den restlichen Zutaten geben. 5min köcheln lassen, anschließend die stickigen Tomaten und die Kokosmilch dazugeben.

 

- Das Ganze einmal aufkochen, anschließend die Erbsen dazugeben.

- Am Ende den Spinat dazugeben. Alles vermengen bis der Spinat zusammengefallen ist.

DER BULGURSALAT:

 

- Den Bulger zusammen mit dem Wasser und dem Gemüsebrühepulver in einem Topf kochen. So lange bis die Flüssigkeit komplett vom Bulger aufgenommen wurde (Ca. 5min). Anschließend zur Seite stellen.

 

- Die Gurke in kleine Würfel schneiden (Ca. 0,5cm). Die Kräuter hacken, die Limette auspressen.

Alle Zutaten miteinander vermengen, salzen und Pfeffern. 

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Julia Schlink

Juleeatsvegan@web.de

Vielen Dank!

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