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Linsendal mit Naan

MACH MIR EINEN GROßEN TOPF LINSENDAL, LEG MICH HINEIN UND LASS MICH IN ALLER RUHE GENIESSEN!

Ich liebe liebe liebe Linsendal. Es gehört zu den Rezepten die ich tatsächlich immer kochen kann, es wurde sich noch nie beschwert über zu viel Dal. Denn nach meiner Überzeugung gibt es so etwas wie “zu viel Dal” auf dieser Erde nicht! 
Gerade jetzt im Herbst, wenn die Temperaturen mal wieder ein wenig kühler werden gibt einem so ein Linsendal einach genau das was man braucht. Wärme von innen, einen richtig deftigen Geschmack und vor Allem so viel Würze!
Und dazu noch leckeres, warmes Naanbrot, frisch aus der Pfanne. Besser geht es für mich wirklich nicht.
Ich liebe es hier auch immer mal wieder mit neuem Gemüse zu experimentieren und zu schauen was noch alles harmonieren könnte mit dem Dal. Und sind wir mal ganz ehrlich, bis jetzt hat einfach alles was ich in den Topf geschmissen habe einfach nur fantastisch geschmeckt. Du kannst hier also wie immer fast gar nichts falsch machen!

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Erst mal stellt sich aber die Frage, wie genau definiert sich eigentlich so ein Dal?
Und an dieser Stelle kommt mal wieder Good Old Wikipedia ins Spiel. Die definieren Dal wie folgt:

"Dal (Hindi दाल, Dāl, Urdu دال, mitunter auch Daal oder Dhal geschrieben) ist ein Gericht der indischen Küche und der pakistanischen Küche, das vorwiegend aus Hülsenfrüchten, besonders KichererbsenLinsenBohnen oder Erbsen, zubereitet wird. Durch die lange Kochzeit zerkochen die Hülsenfrüchte zu einer Art Brei, der mit KreuzkümmelKoriandersamenZwiebelnKnoblauchChilisIngwer und anderen Gewürzen kräftig gewürzt wird. Bisweilen werden die Hülsenfrüchte auch frittiert. Dal ist ein Grundnahrungsmittel in Indien."

Wie du dieser Definition schon entnehmen kannst heißt das also, solange du Hülsenfrüchte in irgendeiner Form involvierst und diesen Mal so richtig viel und richtig lange Feuer unterm Hintern machst, machst du alles genau richtig!

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Als ich mich dann das erste Mal an so ein Dal gewagt habe, dachte ich ich leg einfach mal mit roten Linsen los und mach das Ganze dann ordentlich scharf. Das Ganze war ein Abendessen für Dome und mich deshalb habe ich mal so ca.4 Portionen geplant. Wenn man die ein oder andere Portion am Folgetag essen kann ist das ja auch immer eine ganz coole Sache. 
Dome aß seine erste Portion, dann seine zweite und schnell wurde mir klar, in Zukunft muss das deutlich mehr sein! Eine Woche später, Jule hat an dem Rezept gefeilt und die Portion verdoppelt. Dome isst nun sage und schreibe 6 Portionen Linsendal. Ich habe selten so einen glücklichen Menschen gesehen, wie Dome an diesem Abend. 
Ich hoffe also wirklich, dass euch das Essen euch mindestens genauso glücklich macht wie Dome oder, dass ihr auch jemanden so glücklich machen könnt.
Für mich ist das einfach das Größte, wenn ich jemanden so happy machen kann, mit einem so einfachen und leckeren Rezept. Und vor Allem ist es für mich das Größte, wenn ich es schaffe auch andere von veganem Essen zu begeistern! Und dieses Gericht ist wirklich wie gemacht dafür! Alles andere als das vegane Klischee von fadem, geschmacklosem Essen. Also solltet ihr mal punkten wollen mit euren veganen Kochkünsten rate ich euch genau zu diesem Gericht!

Ach ja, am Rande erwähnt noch eine Kleinigkeit: Solltest du auf das Naanbrot abfahren, hab ich hier noch ein weiteres Rezept in dem ich den leckeren Teig zu einer Art Pizza verarbeitet habe. Schau es dir mal an!

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Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

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ZUBEREITUNG:

1. DAS LINSENDAL:

– Die Zwiebel(1Stck), die Chili(1Stck) und den Ingwer (20g) in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit 2 El Olivenöl in einen Topf geben und ca.10min braten.

– Die Linsen (200g), das Kurkuma (1Tl), Olivenöl (1Tl) und Salz(2Tl), zusammen mit 600ml Wasser in einen weiteren großen Topf geben und auf niedriger Temperatur köcheln lassen. Das Ganze sollte solange köcheln, bis das Wasser komplett von den Linsen aufgenommen wurde. Sind die Linsen fertig, bevor das Gemüse und die Zwiebeln so weit sind, nimm den Topf mit geschlossenem Deckel vom Herd, damit die Linsen warm bleiben.

– Die Zucchini(1Stck) und die Aubergine(1Stck) in geviertelte Scheiben schneiden, zu den Zwiebeln, dem Ingwer und der Chili geben. Würze das Ganze mit Koriander(1Tl) und Kumin(1Tl). Weitere 10min braten.

– Gib den Ahornsirup(1Tl) und die Tomaten(100g) zum Gemüse und koche alles nochmal 5min.

– Zum Schluss das Gemüse unter die Linsen rühren.


2. DAS NAANBROT:

– Verknete alle Zutaten solange bis du einen geschmeidigen Teig hast. Je nach dem welches Mehl du benutzt slltest du ein wenig mehr oder weniger Wasser benutzen. taste dich hier am Besten langsam vor. Der Teig sollte am Ende geschmeidig sein, nicht krümeln, aber nicht an den Fingern kleben.

– Leg den Teig in eine Schüssel, decke sie mit einem feuchten Handtuch ab und lass den Teig für 30min ruhen.

– Danach rollst du den Teig zu 8 gleich großen Fladen aus.

– Die Fladen brätst du nun ohne Öl in einer Pfanne an. Von jeder Seite ca. 2min und die Brote sind fertig.

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Julia Schlink

Juleeatsvegan@web.de

Vielen Dank!

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