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Erdnusscurry

DAS ULTIMATIVE ERDNUSSCURRY-REZEPT

Cool Down, es ist und bleibt einfach nur Erdnusscurry…
Als ich dieses Foto auf Instagram gestellt habe, hat sich gefühlt mein halber Freundeskreis zusammengetan und gesagt: „WIR WOLLEN DIESES REZEPT!“
Hier ist es, hört auf zu betteln und zu flehen, hier ist das Rezept…
Ok ganz so schlimm war es vielleicht gar nicht. Aber ich war definitiv überrascht, dass sich so viele Leute, begeistern können für diese braune Brühe. In unserem Alltag ist das tatsächlich ein Essen, das immer dann gemacht wird, wenn wir nicht so richtig wissen, was wir kochen sollen und worauf wir Lust haben. Denn auf Erdnusscurry haben wir eigentlich grundsätzlich IMMER Lust! Meine Einstellung zu Erdnüssen generell und insbesondere zu Erdnussbutter kennt ihr, sofern ihr meine PB&J Oats angeschaut habt. Aber ich sag es gerne nochmal. Erdnussbutter ist einfach mein absolutes guilty Pleasure und in Kombination mit Curry schwebe ich im siebten Himmel!

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Es gibt quasi keine Stimmung in der ich keine Lust habe auf dieses Curry. Als ich Anfragen zu dem Rezept bekommen habe, war ich also ganz happy, dass ich nun eine Ausrede habe, das Essen schon wieder zu kochen. Ausserdem bin ich immer ganz glücklich, wenn es mal wieder Curry gibt, weil man hier die Möglichkeit hat einen Haufen Gemüse hübsch und lecker zu verpacken. Ich packe meistens noch ein bisschen Spinat mit rein, das schmeckt in so gut wie jedem Curry lecker. Auch wenn ihr Zucchini dazugeben wollt, Kichererbsen, Karotten, egal was, meistens schmeckt es bombastisch. Ich koche das Curry z.B. auch ganz gerne, wenn ich von Vortagen ein paar Reste habe. Hier eine Karotte, ein Stückchen Zucchini, eine Frühlingszwiebel, immer rein damit! 

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Du weißt ja wie das ist mit den Gerüchen. Die setzen sich in deinem Kopf fest und wollen einfach nicht verschwinden. Und wenn du dann den Geruch mal wieder in der Nase hast, dann hast du genau das Gefühl in dir, das du hattest, als du es das erste Mal gerochen hast. Und so ist das hier auch mit diesem Curry. Und wir haben das Rezept tatsächlich so oft gekocht, dass der Geruch viele Gelegenheiten hatte sich in meine schleimhäute zu brennen. Als ich Dome kennengelernt habe, waren wir beide noch ziemliche Amateur-Veganer. Und da dieses Gericht so einfach zu kochen und so wahnsinnig lecker und semig ist, war das eines der zwei Gerichte mit denen Dome versucht hat zu punkten. Vielleicht mag ich das Essen deshalb so gerne. Ihr braucht keinen eigenen Dome um an dem Curry Gefallen zu finden. Aber es ist natürlich ein ganz nettes Plus. Und obwohl ich mittlerweile oft für uns koche, schmeckt das Curry am Ende doch besser von ihm zubereitet.

Aber jetzt reicht’s auch mal wieder mit dem “Kitsch, Romantik, Jule in Love” – Part. Meinen Respekt, wenn du immer noch liest und nicht schon längst zum Rezept gesprungen bist! Du hast es bis hier geschafft, also werde ich dich an dieser Stelle mit ein paar FunFacst zum Thema Ingwer belohnen. Dieser ist ein weiterer Grund, warum Dome und ich das Rezept so gerne kochen. Wir sind bekennende Ingwer-Lover und wir haben auch allen Grund dazu. Denn Ingwer ist super gesund und ich werde es dir beweisen:

– Ingwer regt, genau wie Chili und Kaffee den Stoffwechsel an, kann so also helfen abzunehmen.

– Seine Scharfstoffe bringen die Verdauung in Schwung und ist leicht bekömmlich

– Er ist gut für das Herz und die Gefäße. 

– Macht das Essen bekömmlicher. Besonders Eiweiß kann manchmal eine ganz schön harte Nuss sein, wenn es darum geht es zu verdauen. Ingwer enthält das Enzym Zingibain. Dieses spaltet die Proteine auf und macht das Essen so leichter verdaulich. Wie wir ja bereits wissen, ist Erdnussbutter ein großer Eiweißspender, somit ist das also keine schlechte Kombination.

– Ingwer ist eine Vitamin B und Vitamin C Bombe. Den meisten ist diese bestimmt schon bekannt, aber bei Erkältungen oder auch einer Grippe ist er ein wahres Wundermittel, unter anderem auch seiner antibakteriellen Wirkung wegen.

So du hast jetzt allen Grund das Rezept auszuprobieren  und vor Allem habe ich jetzt  lange genug um den heißen Brei geredet! Hier gibt’s das ultimative Erdnuss-Curry Rezept, für alle die es haben wollten:

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Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

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ZUBEREITUNG:

– Reis mit der doppelten Menge Wasser und 1 El Salz auf den Herd stellen, nebenbei kochen, bis das Wasser komplett aufgesaugt ist.

– Knoblauch, Zwiebeln klein hacken,Ingwer reiben, Auberginen in geviertelte Scheiben schneiden.

– Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln in einem Topf mit 1El Kokosöl ca. 5min anbraten.

– Auberginen separat in einer Pfanne mit 1 El Kokosöl anbraten, bis sie gold, braun gebraten ist.

– Die Auberginen anschließend zusammen mit der Erdnussbutter, der Currypaste, Kumin, Koriander, Kurkuma, Chili und Salz, in den Topf mit den Zwiebeln geben. Gut Umrühren und in Bewegung halten. Weitere 5 min bei mittlerer Hitze braten.

– Das ganze mit der Kokosmilch ablöschen und für weitere 20 min köcheln lassen.

– Zum servieren noch die Erdnüsse und wenn du willst noch etwas frische Petersilie oder Koriander drüber streuen.

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Julia Schlink

Juleeatsvegan@web.de

Vielen Dank!

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