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AliNazik Kebab

EIN RIESEN HAUFEN GEMÜSE, GESCHMORTE AUBERGINEN, PAPRIKA, ZUCCHINI, TOMATEN UND DAS GANZE GETOPPT MIT EINER LECKEREN PILZSOßE. SUPER WÜRZIG, SUPER LECKER UND OBWOHL WIR HIER LAUT ORIGINAL MIT FLEISCH ARBEITEN MÜSSTEN, KOMMEN WIR KOMPLETT OHNE ERSATZPRODUKTE AUS!

Wie Dome mir vor kurzem erklärt hat, schlage ich mit meiner Küche gerade eine türkische Richtung ein. Das äußert sich bisher wohl noch nicht auf dem Blog, aber ich muss gestehen, dass die türkische Küche einfach so lecker schmeckt, dass ich mich momentan hineinlegen und den glücklichen Knofi-Tod sterben will.
Keine Sorge, mein absolutes Go To wird wohl für immer Curry mit Reis bleiben, aber im Moment bringt türkisches Essen eine tolle Abwechslung auf den Teller. Also genieß einfach diese Jule-Ära solange sie noch da ist, sie ist köstlich, ich versprech’s!

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Bevor ich mich mit dem Thema und den Rezepten der türkischen Küche ein wenig auseinandergesetzt habe hieß türkisch Kochen für mich vor allem eins: Ganz viel Fleisch!
Ich denke nach wie vor, dass Fleisch eine große Rolle spielt, keine Frage. Trotzdem würde ich sagen, dass ich die türkische Küche unterschätzt habe. Die meisten Dinge die ich ausprobiert habe schmecken einfach wahnsinnig würzig und intensiv. Und neben Fleisch (Welches ich dann natürlich ersetzt oder weggelassen habe) gibt es vor allem auch einen riesen Haufen Gemüse! Paprika, Tomaten, Auberginen,… Ich weiß nicht ob ich schonmal so viel Gemüse in einem so leckeren Gericht verpackt gegessen habe! Gerade jetzt in der Erkältungszeit ein super Essen um den Vitaminbedarf zu decken!

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Ich will euch hier nichts vor machen. Türkisch Kochen ist mega cool, ich denke den Punkt hab ich gemacht. Trotzdem ist dieses Gericht wie der Name Ali Nazik KEBAB schon vermuten lässt eigentlich mit Fleisch gedacht. Um genau zu sein Hackfleisch. Und Hackfleisch ist so eine Sache die sich mit der veganen Ernährung irgendwie so gar nicht versteht. 
Und da kommt die Mama meiner besten Freundin ins Spiel! Die hat mir nämlich mal erzählt, dass sie eine hervorragende Pilz-Bolognese macht und da hat’s bei mir geklingelt. Und von diesem Tag an ersetzt Jule Hackfleisch stets 1:1 mit gehackten Pilzen und es hat bisher immer fantastisch geschmeckt! Ich kann diesen Tipp gar nicht genug betonen, für mich war das wirklich ein richtiger Game Changer. Denn ich hatte bisher schon öfter mal zu veganen Hack-ersatzprodukten gegriffen und mich doch irgndwie jedes Mal schlecht gefühlt weil da ja bekanntlich auch eine ganze Menge ungesundes Zeug drin ist. Jetzt gibt es statt Hack(Das ja auch nicht unbedingt gesund ist, am Rande erwähnt!!) einfach noch mehr wertvolle Vitamine. Also an der Stelle einfach mal: Danke Elke!

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Zutaten für 2 Personen

Zubereitung

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ZUBEREITUNG:

1. DAS GEMÜSE:


– Den Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.

– Die Auberginen (3Stck) und die Paprika (3Stck) waschen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Bei den Auberginen nicht mit Löchern sparen, da die sonst sehr lange zum gar werden brauchen. 

– Auberginen und Paprika in eine große Auflaufform legen und in den Ofen schieben. 
Ca.30min backen

– Die Zucchini (2Stck) und die Tomaten (3Stck) in ca.5mm breite Streifen schneiden, auf einem Teller verteilen, salzen und pfeffern. 
Zwiebeln (1Stck) und Knoblauch (2 Zehen) fein hacken. 
Minze (1Handvoll) hacken.
Pilze (300g) im Mixer zu einer Hackfleischartigen Masse zerkleinern.

– In einer Pfanne 2El Olivenöl erhitzen und die Zucchini/Tomaten ca 5min braten.
Das Gemüse anschließend aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen.

-Erneut 2 El Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch anbraten bis die Zwiebeln glasig sind (ca.5min)

– Ajvar (2El) und Tomatenmark (2El) dazugeben und nochmal für ca. 2min braten.

– Anschließend Die Champignons (300g), die Minze, Salz, Pfeffer, Chiliflocken (1Tl)
und Paprikapulver (1Tl) dazugeben und ca.15min braten.

– In der Zwischenzeit die restlichen Knoblauchzehen (3Stck) schälen und mit einer Knoblauchpresse pressen. Mit dem Sojajoghurt (250g) vermischen.

– Die Auberginen/Paprika aus dem Ofen nehmen, den Strung abschneiden und in mundgerechte stücke schneiden.

– Zum Servieren den Joghurt auf einem Teller verteilen, Zucchini/Tomaten obendrauf. Danach die Auberginen/Paprikawürfel drauf legen. Zum Schluss noch mit der Pilz-soße toppen.

Fertig!

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DANN SCHREIB MIR DOCH EINFACH MAL!

Julia Schlink

Juleeatsvegan@web.de

Vielen Dank!

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